Die Bauarbeiten liegen voll im Zeitplan
Das neue Rathaus in Ringen bekommt einen Fahrstuhl
Tragschicht aus Schotter schützt vor Wasser
GRAFSCHAFT. Der Rathausneubau der Gemeinde Grafschaft geht mit großen Schritten voran: Wurde erst Anfang April 2005 in Ringen mit den Ausschachtungsarbeiten begonnen, so wurde nun bereits nach dem Einschalen die gut 40 Zentimeter starke Bodenplatte gegossen. Die Maurer können bald loslegen und das Kellergeschoss hochziehen. "Die Arbeiten liegen voll im Terminplan. Wir gehen davon aus, dass die Maurer- und Betonarbeiten bis Ende Oktober abgeschlossen sind", erklärte Friedhelm Moog, Leiter der Bauabteilung in der Gemeinde Grafschaft. In dem Loch hinter dem alten, backsteinernen Rathaus wurde bislang viel bewegt. Bereits Ende April war die Talsohle der Baugrube erreicht, rund 3200 Kubikmeter Bodenaushub waren ausgebaut und abgefahren worden. Danach ging es an die Entwässerungsleitungen.

Rund 3200 Kubikmeter Bodenaushub sind in Ringen bereits ausgebaut und abgefahren worden.
Zuvor war eine 60 Zentimeter starke Tragschicht aus Schottermaterial eingebracht worden. "Das war nötig, weil wir hier in der Grafschaft einen sehr wasserhaltigen Boden vorfinden", betonte Moog. Noch bevor die Bodenplatte gegossen werde konnte, musste eine Aufzugsunterfahrt, die noch einmal 1,4 Meter tiefer als der Kellerboden liegt, gebaut werden. "In dem neuen Rathaus wird ein Aufzug installiert. Darum mussten wir nochmals tiefer ins Erdreich rein und eine Unterfahrt herstellen lassen. Wäre das nicht geschehen, so würde der unterhalb des Korbes angebrachte Mechanismus auf dem Kellerboden aufsetzen, und der Aufzugsboden würde quasi in der Luft hängen", schilderte Friedhelm Moog die Situation. (hb)
Quelle: Rheinzeitung vom 01.06.2005
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