Rüdiger Stiehl bleibt an der Spitze

Versammlung Kinder- und Jugendförderverein Grafschaft hat gewählt

Ringen. Auf reges Interesse stieß die Mitgliederversammlung des Kinder- und Jugendfördervereins Grafschaft im Bürgerhaus Ringen. Im Mittelpunkt der Versammlung standen die Vorstandsneuwahlen. Rüdiger Stiehl, seit einem Jahrzehnt Vorsitzender des Vereins, wurde dabei ebenso einstimmig im Amt bestätigt wie sein Stellvertreter Kurt Groß, Geschäftsführer Michael Schneider und Kassiererin Petra Schüller. Auch die beiden Beisitzerinnen Helga Dohmganz und Beate Fuchs arbeiten weiter mit. Neu im Vorstand ist Beisitzerin Aloisia Kratz aus Bengen.


Sie wurden im Amt bestätigt (von links): Michael Schneider, Aloisia Kratz, Rüdiger Stiehl, Helga Dohmganz, Beate Fuchs und Petra Schüller.
  Fur den Vorstand machte Geschäftsführer Michael Schneider deutlich, dass die beiden vergangenen Jahre im Zeichen großer Umbrüche und Herausforderungen gestanden haben. Besonders durch die Aufstockung von einer auf anderthalb hauptamtliche Stellen konnte seit Anfang 2011 die Arbeit ausgeweitet und intensiviert werden. Damit ging auch die Aufstockung des gemeindlichen Zuschusses einher. Schneider hob auch den Einstieg in die Betreuungsstrukturen des neuen Ganztagsschulangebots in Ringen als positive Entwicklung hervor. Den Kassenbericht verlasen Petra Schüller und Andrea Balter-Scholl. Kassenprüfer Dieter Seiwerth bestätigte die einwandfreie Kassenführung.
  Die beiden Projektmitarbeiter des Vereins, Christina Noack­Dziuk und Sarah Weber, legten die Schwerpunkte ihrer Arbeit mit Kindern und Jugendlichen dar. Das Schwerpunktthema 2011, "Gesunde Ernährung und Bewegung", wurde mit mehreren Projekten begleitet. Der Bau eines Schachspiels im Außenbereich des Jugendbüros stand ebenso auf dem Programm wie die Außengestaltung am Dorfgemeinschaftshaus in Birresdorf. Wichtig bleiben die Betreuungswochen in den Ferien.
  Verstärkt wendet sich der Verein auch den Jugendtreffs in den Orten der Grafschaft zu. Negativ fiel auf, dass es auf dem Bauspielplatz hinter dem Bürgerhaus Ringen zu Zerstörungen gekommen ist, besonders dann, wenn dort Projekte stattfinden. Hier könnte nach Ansicht des Vereins eine Einzäunung helfen. Die Vorbereitung des Jugendtaxis ist so weit gediehen, dass ab Mitte Dezember auf Antrag die Berechtigungsscheine ausgegeben werden können.

Quelle: Rheinzeitung vom 02.12.2011


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