In Ringen entstand ein ägyptisches Lager

Kinder errichteten mit Hämmern und Sägen auf dem "Bauspielplatz"
Pyramiden, Tempel und Häuser

RINGEN. Die Sonne brannte vom wolkenlosen Himmel. Hinter dem Ringener Pfadfinderheim waren bei der Sommer-Hit-Aktion "Bauspielplatz" des Kinder- und Jugendfördervereins Grafschaft Lachen, Hämmern und Sägegeräusche zu hören. Auf einer Wiese entstand ein ägyptisches Lager mit zwei imposanten Pyramiden, Häusern und einem Tempel. Mehr als 50 Kinder im Alter von sechs bis zwölf Jahren werkelten mit Hämmern, Zangen und Nägeln und erstellten in drei Tagen mit viel Geschick die Bauten.
  Ali Moog hatte zu Beginn der Aktion gemeinsam mitJulian Rieck, Christoph Krause und Mario Wirtz stabile Grundgerüste errichtet. Christina Noack führte mit ihrem Team die Kinder in die Handwerkskunst ein, ehe sie sich mit Eifer über das Holz hermachten.


Die Kinder machten sich mit Feuereifer ans Werk. Innerhalb von drei Tagen schufen sie ein ägyptisches Lager. Foto: Vollrath
Jasmin Zeller, Lina Vormann, Susanne Münch, Ina Scholl, Julian Raths sowie Ivonne und Nadine Schülter standen den Handwerkern zur Seite. Wem es in der Mittagssonne zu heiß wurde, der verlegte seine Werkstatt in den Schatten unter Pavillons. Die zehnjährige Helen bemerkte: "Mir macht vor allem das Sägen Spaß." Auch Luca, sechs Jahre, erwies sich als ausgezeichneter Sägemeister, der das Holz mit der Säge mit so großer Kraft bearbeitete, dass die Späne nur so flogen. Als die Bauten fertig waren, nutzten die Kinder die Zeit für Bastelarbeiten und Spiele. Sie wickelten sich in bemalte Betttücher, schrieben in Hieroglyphen und bauten Rasseln und Regenrohre. Die Betreuer erzählten ihnen vom Leben im alten Ägypten über Pharaonen, den Nil und Sphinxe. (sm)

Quelle: Rheinzeitung vom 05.07.2008


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