Raiba zieht in den Innovationspark

Genossenschaftsbank baut eine neue Hauptgeschäftsstelle in Ringen

Der Innovationspark in der Grafschaft wächst. Die Raiffeisenbank will ihre zentrale Geschäftsstelle dorthin verlegen. Auch die Filialen in Wachtberg und Oeverich ziehen um.
 
 GRAFSCHAFT. Die Raiffeisenbank Grafschaft-Wachtberg zieht um. Noch in diesem Frühjahr soll der Startschuss in Ringen für den Neubau der Hauptgeschäftsstelle im Innovationspark Rheinland fallen.
  "Das jetzige Haus entspricht nicht mehr dem heutigen Standard. Speziell die Kundenhalle ist für heutige Ansprüche nicht mehr zeitgemäß. Die Erfolgsfaktoren, die individuelle Beratung, der moderne Service und der Kontakt zu den Kunden soll mit dem Neubau weiter gestärkt werden", erläutern die Bankvorstände Ernst Bugl und Dirk Michael Schimmel unisono die Umzugspläne. Geplant und gebaut werden soll das neue Gebäude im Eingangsbereich des Innovationsparks von der Ringener Firma Barth.
  Insgesamt sollen in dem Gebäude später einmal gut 900 Quadratmeter Büro- und Praxisfläche zur Verfügung stehen. Die Bauzeit soll rund ein Jahr betragen. "Dieser Bau ist ein Leuchtturmprojekt, von dem Signalwirkung ausgehen kann" , erklärte Bugl. Die neue Hauptgeschäftsstelle sei ein Bekenntnis der Raiffeisenbank zur Gemeinde Grafschaft, und "die Bank trägt mit der Investition der Marktbedeutung der Region Rechnung", betonte der Raiba-Vorstand.
  "Der Umzug tut der Gemeinde gut. Die Raiffeisenbank Grafschaft-Wachtberg ist ein Aushängeschild im Innovationspark ", sagte Bürgermeister Achim Juchem. Wenn der Neubau im Frühjahr 2008 bezogen wird, will die Raiffeisenbank Grafschaft-Wachtberg ihre alte Hauptgeschäftsstelle in Grafschaft-Oeverich und die Geschäftsstelle in Grafschaft­Ringen in die neue HauptsteIle im Innovationspark integrieren. "Die Zusammenlegung ist aus wirtschaftlicher Sicht sinnvoll" , erläuterte Ernst Bugl. Von den derzeit 63 Beschäftigten der Bank soll dann etwa die Hälfte der Mitarbeiter in der neuen Hauptgeschäftsstelle arbeiten.
  Noch vor dem ersten Spatenstich erinnerte Bugl an die Anfänge der Bank in der Grafschaft: "1954 wurde die jetzige Hauptstelle in Oeverich errichtet und letztmalig 1989 erweitert." Die Ansprüche an das Kreditinstitut, so erzählte Bugl, "haben sich allerdings gründlich gewandelt". So stieg das Geschäftsvolumen von 169 000 D-Mark auf heute mehr als 165 Millionen Euro. Die Zahl der zu betreuenden Mitglieder wuchs von 69 auf 7071 und das Personal von zwei auf 63 Mitarbeiter. (hb)

Quelle: Rheinzeitung vom 09.02.2007


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