Kirmes im neuen Bürgerhaus

Ringener nahmen ihren künftigen Treff bereits jetzt gerne in Beschlag - Zahlreiche Gäste bewunderten das fast fertige Bauwerk, das nur durch die tatkräftige Unterstützung zahlreiher Helfer verwirklicht werden konnte

RINGEN. Am Sonntag stand das neue Ringener Bürge­haus im Mittelpunkt des Dorfgeschehens. Weil das Kirmeswochenende im Kalender stand, hatte der Ortsbeirat mit Ortsvorsteher Toni Palm alles daran gesetzt, dieses traditionsreiche Fest im fast fertigen Haus zu organisieren. In der Festmesse würdigte Pastor Robert Görres den Einsatz für die Kirmes. Ein bisschen mulmig war dem Ortsvorsteher schon: Würden die vielen Sitzplätze um die großen runden Tische besetzt werden? Würden die Ringener ihr Bürgerhaus annehmen? Würde die Fest­Premiere ein Erfolg? Toni Palm hätte sich keine Sorgen zu machen brauchen. Nach der Gefallenen-Ehrung auf dem Friedhof strömten die Besucher nur so ins Bürgerhaus. Im lichtdurchfluteten großen Saal nahmen sie gerne Platz, um sich mit Kartoffelsalat und Würstchen, mit belegten Brötchen, Sekt und Rotwein oder Kaffee und Kuchen zu stärken. Unter blauem Himmel wurden schnell noch Tische aufgebaut, denn auch draußen ließ es sich prima feiern.


Die Ringener Möhne versorgten die hungrigen Gäste. Fotos: H J Vollrath
 


Und der Besucherstrom wollte nicht abreißen. Auch Bürgermeister Achim Juchem ließ sich das erste Fest im Ringener Bürgerhaus nicht entgehen und strahlte mit Toni Palm um die Wette. Alle bewunderten den gelungenen Neubau, dessen Verwirklichung dank der Hilfe zahlreicher Ringener Bürger möglich wurde. Doch noch ist das Bürgerhaus nicht vollkommen fertig. Der Ortsvorsteher dankte in einer kleinen Ansprache für die bisher geleistete Hilfe und vergaß auch seine Ehefrau nicht, die ihren fleißigen Mann und seine rührigen Helfer immer wieder mit belegten Brötchen unterstützt hatte. Er warb auch um weitere Unterstützung, denn für die Außenanlagen müssen noch einmal so einige Ärmel hochgekrempelt werden. Der Vorplatz soll gepflastert, für die Anlieferer ein Zugang zur Küche geschaffen und der Eingang ins Untergeschoss zu den Jugendräumen gebaut werden. Wenn alles fertig ist, wird zum großen Einweihungsfest geladen. (sm)

Quelle: Rheinzeitung vom 11.10.2005


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