Grundschule Ringen feierte ihren 20. Geburtstag

Am Samstag wurde nach einem Festakt im Bürgerhaus gefeiert -
Schüler stellten den Besuchern tolle Projekte vor

RINGEN. 20 Jahre ist sie jetzt alt: Die St. Nikolaus-Grundschule in Ringen lud am Samstag zu einem heiteren Geburtstagsfest ein. Schulleiterin Brigitte Haselhoff begrüßte im benachbarten Bürgerhaus zahlreiche Gäste zu einem kleinen Festakt. Bürgermeister Achim Juchem, die Beigeordneten Hermann-Josef Linden und Helga Dohmganz, Ortsvorsteher Toni Palm sowie Schulleiter von weiterführenden Schulen und ehemalige Lehrerinnen der Grundschule gratulierten ganz herzlich. Der Schulchor unter Leitung des ehemaligen Schulleiters Rolf-Dieter Schmitz sang mehrere Lieder, und Brigitte Haselhoff ging auf die Chronik der Schule ein. War diese zunächst einzügig geplant, sorgte der Schülerzustrom dafür, dass schnell ein zweizügiger Ausbau notwendig wurde. Zwischenzeitlich mussten trotzdem noch Spezialräume mit weiteren Klassen belegt werden. Mit Schaudern erinnerte man sich an den Wasserrohrbruch in der eisigen Silvesternacht auf den 1. Januar 1996, der den Schülern eine Verlängerung der Weihnachtsferien und Eltern, Lehrern und Handwerkern eine Menge Arbeit brachte. 2001 freute sich die Schulgemeinschaft über einen weiteren Anbau für Musik-, Technik- und Mehrzweckraum. Nach der offiziellen Feier wanderten Kinder und Gäste zur Schule, wo unter bunten Sonnenschirmen auf dem Schulhof' gefeiert wurde. Der Förderverein der Schule hatte alle Schüler mit gelben T-Shirts ausgestattet und unterstützte gemeinsam mit dem Schulelternbeirat das sommerliche Fest. In den vorhergehenden Tagen hatten die Schüler in Projektgruppen bunte Tänze sowie alte und neue Spiele unter dem Motto "Schule in Bewegung" einstudiert.


Krabbeltiere, die man sich ganz aus der Nähe anschauen konnte, sorgten für so manch neugierigen Blick bei der gelungenen Ge­burtstagsfeier der Ringener Grundschule. - Foto: Vollrath
Wer sich beim Seilspringen, Hüpfekästchen-Spiel, Murmelrollen und Gummitwist, bei Kartenspielen und Kunststücken mit dem Reifen erprobte, wurde zum Spiel-Spezialisten ernannt. Ein Zauberer sorgte für Spannung, und die Theateraufführung von "Des Kaisers neue Kleider" heimste großen Applaus ein. (sm)

Quelle: Rheinzeitung vom 12.06.2006


  Zurück