Arbeiter finden eiszeitlichen Mammutstoßzahn

Lkw-Fahrer und Baggerführer entdecken in der Tongrube Ringen das gut einen Meter lange Relikt eines weiblichen Ur-Elefanten

RINGEN. "In der über hundertjährigen Geschichte der Firma Kettiger Thonwerke ist so etwas noch nicht vorgekommen", so Inhaber Thomas Schaaf. Gemeint ist der Fund eines Mammutstoßzahns in der Tongrube Ringen. In der bis zu zehn Meter starken Abraumüberdeckung fanden Lkw-Fahrer Peter Zorn und Baggerführer Karl Herrmann den etwa einen Meter langen und 80 Millimeter dicken Stoßzahn.


Grubenmeister Fritz Breuer und Mitarbeiter Peter Zorn (rechts) präsentieren den seltenen Fund.
Foto: Jens Weber

Nach Aussage des Leiters des Paläontologischen Instituts der Universität Bonn, Prof. Dr. Wighart von Koenigswald, ist dieser Fund zwar keine paläontologische Besonderheit, in dieser Gegend jedoch selten. Nach Koenigswald handelt es sich um den Stoßzahn eines weiblichen Mammuts, wie sich an der Form erkennen lässt. (tw)

Quelle: Rheinzeitung vom 12.08.2006


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