Ausbau der Ortsdurchfahrt

Ortsbeirat stimmt Plänen für die L 83 in Ringen zu
Anfang 2009 geht's los
Umlage für Anlieger

Der Ortsbeirat von Ringen hat den Plänen zum Ausbau der Bölinger Ortsdurchfahrt auf der L 83 einstimmig zugestimmt.
RINGEN / BÖLlNGEN. Peter Halbach, Leiter der Straßenmeisterei Sinzig, hat das Projekt Ortsdurchfahrt den zahlreichen Zuhörern im Bürgerhaus Ringen in den Details vorgestellt. Der Ausbau erfolgt auf einer Länge von 660 Metern, wobei die Fahrbahnbreite zwischen sechs und 6,5 Metern liegen wird. Der Gehweg hat eine durchschnittliche Breite von 1,50 Metern.
  In der gesamten Ortsdurchfahrt wird es Bürgersteige in einer Höhe von sechs Zentimetern geben. Am Ortsausgang von Bölingen in Richtung Gelsdorf werden Parkbuchten eingerichtet.
  Die Kosten für den Ausbau der L 83 betragen rund 650 000 Euro, die vom Land getragen werden. Die Anlegung der Gehwege kostet etwa 250 000 Euro, was von der Gemeinde und über Anliegerbeiträge bezahlt wird. Der Ausbau erfolgt in vier Bauabschnitten, ausgehend vom Ortseingang aus Richtung Ringen. Eine Vollsperrung über die gesamte Bauzeit ist notwendig. Sie beträgt voraussichtlich ein Jahr.
  Die Umleitung durch das Kreuzerfeld und über Feldwege (in Richtung Meckenheim und dann zurück zur L 83, Rheinbacher Straße) soll Ende des Jahres eingerichtet werden. Der Ausbau beginnt Anfang 2009, wenn die Auffahrt auf die A 61 fertig ist.
  Die Mitglieder des Ortsbeirates fanden es bedenklich, dass die Umleitung an Kindergarten und Grundschule entlang führt. Nach ihrer Vorstellung soll nach der Fertigstellung des ersten Bauabschnittes zur Sicherheit der Kinder die Umleitung über einen anderen Teil der Straße "Im Kreuzerfeld" geführt werden.
  Peter Holbach griff diese Anregung gerne auf. Die Polizei wird bei Schul- und Kindergartenbeginn Präsenz zeigen, solange die Umleitung dort vorbeiführt. Der überörtliche Verkehr wird über die A 61 von der Anschlussstelle Beller bis zum Meckenheimer Kreuz umgeleitet.


Mit dem Baubeginn kommt der Verkehr auf der L 83 in Ringen zum Erliegen, weil eine Vollsperrung notwendig ist.
Foto: Vollrath

  Der Ortsvorsteher gab im weiteren Verlauf der Sitzung bekannt, dass die Sprunggrube im Pappelstadion bald fertiggestellt sein wird, während für den Bau der Laufbahn noch eine Ausschreibung erfolgen muss. Für die Namensgebung einer Straße im Innovationspark Rheinland einigte man sich auf "Heinrich-Lanz-Straße".
  In den letzten Monaten fiel auf, dass das Trinkwasser in der Grafschaft wesentlich kalkhaltiger war als früher. Ein Vertreter der EURA-Wasser teilte mit, dass die laufende Sanierung der Wahnbachtalsperre im Februar abgeschlossen sein wird, sodass das Wasser dann erneut von dort kommen und wieder kalkärmer sein wird. (sm)

Quelle: Rheinzeitung vom 12.09.2008


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