TopTech Wirtz investiert in Ringen rund 2,4 Millionen

Erster Spatenstich im Innovationspark Rheinland - Acht neue Arbeitsplätze

GRAFSCHAFT. Das Unternehmen TopTech Wirtz (TTW) realisiert für rund 2,4 Millionen Euro einen neuen Standort im Grafschafter Innovationspark Rheinland in Ringen. Der Neubau in der Carl-Bosch-Straße soll bereits Anfang 2009 fertig sein, teilte das Unternehmen aus Wachtberg gestern zum symbolischen Spatenstich mit.


Hans-Werner Bels, Rainer Wlrtz und Bürgermeister Achlm Juchem beim ersten Spatenstich: Rund 2,4 Millionen Euro investiert TopTech Wlrtz im Innovationspark Rheinland.
Foto: Vollrath

  Die Bauarbeiten auf dem 4000 Quadratmeter großen Grundstück in der Grafschaft haben bereits begonnen. Im Innovationspark entsteht derzeit ein moderner, 1300 Quadratmeter großer Neubaukomplex mit einer, Halle, in denen neben einem Verwaltungsbereich ein Technikum, ein physikalisch -chemisches Prüflabor und ein Applikationscenter für umweltfreundliche Wasserlacke eingerichtet werden sollen. "Die Standortbedingungen im Industriegebiet Gelsdorf sind sehr gut - und was das Wachstum und die Einwohnerzahlen angeht, nehmen wir in Rheinland-Pfalz den Spitzenplatz ein. Attraktiv ist am Standort Grafschaft natürlich auch der niedrige Gewerbesteuersatz" , betonte der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem und griff kraftvoll zum Spaten.
  Die 1996 von Rainer Wirtz gegründete Firma TTW ist ein technisches Dienstleistungs- unternehmen und konzentriert sich auf die Beratung der europäischen Automobil- und Auto- mobilzulieferindustrie.
  Zu den Kernkompetenzen von TopTech Wirtz zählen die Prozessoptimierung von Lackierereien, Anlagenplanung und -modifizierung, Produktoptimierung bei Lacken, Schulungsangebote für Lackierer und Design für Farben und Oberflächen. Zurzeit sind 21 Mitarbeiter, hauptsächlich Ingenieure und Techniker, deutschland- und europaweit für Kunden von TTW im Einsatz. Am neuen Standort werden acht zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Zudem sollen im nächsten Jahr zwei Auszubildende eingestellt werden. (hb)  

Quelle: Rheinzeitung vom 14.08.2008


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