Ringen: Anschluss an A 61 erst im August

Zweite Anbindung an Autobahn verzögert sich - Regen erschwert Arbeiten
Das Wetter macht den Planem der 4weiten A 61-Anbindung bei Ringen einen Strich durch die Rechnung. Bauverzögerungen sind die Folge.

GRAFSCHAFT. Rund sieben Monate ruhte das Projekt, nun soll es schnell weitergehen: Der Bau des Autobahnanschlusses von Ringen aus nach Süden in Richtung Koblenz. Die endgültige Fertigstellung der Anschlussstelle wird sich dennoch voraussichtlich bis August verzögern. Denn zurzeit stocken die Bauarbeiten, die erst vor ein paar Tagen wieder aufgenommen wurden, erneut. Grund seien vor allem die starken Regenfälle der vergangenen Tage und der feuchtigkeitsempfindliche Boden, die den Zeitplan beeinflussten. "In den vergangenen Tagen hat es wieder stark geregnet, und im Baubereich ist der Boden sehr nass und tief. Das erschwert die ArbeIten immens und kann für weitere Verzögerungen beim Aufschütten der Erde und beim Verdichten der Rampe führen", erklärte Ottmar May vom Autobahnplanungsamt Montabaur.
  Nach den ursprünglichen Planungen sollten bereits bis November 2008 rund 60 000 Kubikmeter Erde für den Bau der mehr als 400 Meter langen Rampe, die hinauf zur A 61 führt, angescbüttet sein. "Eingebracht wurden bislang rund 30 000 Kubikmeter. Insgesamt muss dabei eine Höhendifferenz von rund sechs Metern bewältigt werden!", sagte May.
  "Das Bauprojekt ist mit rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Wir gehen davon aus, dass der Kostenrahmen eingehalten wird", berichtete er. Geht es nach dem Willen der Planer, so sollen nach den zurzeit laufenden Erdarbeiten "die Frostschutz-, trag- und Deckschichten aufgebracht werden, um. dann zügig mit den Asphaltarbeiten beginnen zu können", so Ottmar May.
  Fertiggestellt sind auf der anderen Seite bereits die Fahrspuren hin zur Rampe und eine rund 5,50 Meter hohe Unterführung, die als Verbindungsspange unter die A 61 geleitet wurde. Um die Unterführung auch optisch aufzuwerten, wird die Durchfahrt zurzeit mit Natursteinen verblendet. (hb)

Quelle: Rheinzeitung vom 13.05.2009


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