Panflöten gebastelt

Bolivianische Kultur spielerisch kennengelernt

GRAFSCHAFT. Rund um die Fritzdorfer Mühle herrschte jüngst fröhliches Treiben. Kinder sausten über den Rasen und in die Mühle, wo es allerlei zu erkunden gab. Mit einigen bolivianischen Gästen, die im Rahmen der "Tage der Begegnung" in der Grafschaft waren, sangen und tanzten die Kinder, was das Zeug hielt.

 

Mal mehr, mal weniger melo- dische Töne entlockten die Kinder den selbstgebastelten Panflöten.
Foto: Vollrath/Gausmann

 

Auch Organisatorin Christina Noack vom Kinder- und Förderverein Grafschaft sowie die Helfer vom Pfarreienteam Leimersdorf / Ringen konnten dem Aufenthalt in der Mühle einiges abgewinnen, obwohl draußen alles mit Pavillons, Tischen und Bänken liebevoll für den deutsch­bolivianischen Nachmittag vorbereitet war. Spannend fanden die Kinder das Basteln von Panflöten, denen sie bald mehr oder weniger melodische Töne entlockten. Mit den Farben der bolivianischen Flagge zierten die kleinen Weltreisenden ihre T-Shirts, die sie ihren Eltern am Ende des Festes stolz präsentierten. Ein bisschen traurig waren sie nur darüber, dass die Zubereitung eines echt bolivianischen Essens dem strömenden Regen zum Opfer fiel. Trotz des schlechten Wetters lernten die Besucher aus Südamerika auch die Region kennen. So führte sie ein Ausflug ins Moseltal sowie auf die Burg Eltz. Vor allem die Burg beeindruckte die Gäste, da solche Gebäude in Cochabamba oder Sucre völlig unbekannt sind. (sm)

Quelle: Rheinzeitung vom 16.08.2005


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