IPR-Anschluss: Bau beginnt im Herbst

Anbindung des Innovationsparks an A 61 Richtung Süden kommt bald

Die Vorarbeiten zum neuen Autobahnanschiuss für die A 61 von Ringen aus in Richtung Koblenz schreiten zügig voran. Nach den notwendigen Rodungsarbeiten, die bereits im Februar abgeschiossen worden waren, wurde das Gebiet für die neue Straßenführung jüngst abgesteckt und mit Pflöcken markiert.
  GRAFSCHAFT. Bis zum ersten Spatenstich für die Anbindung des Grafschafter Innovationsparks an die A 61 Richtung Süden dauert es nicht mehr lange: Die Arbeiten sollen im Herbst dieses Jahres mit dem Bau des ersten Teilstücks der Autobahnunterführung begonnen werden.
  Das Baurecht liegt bereits vor. Da auch kein Land mehr angekauft werden muss, rechnen wir mit keinen Widerständen mehr.


Bisher ist der Innovationspark nur in Richtung Köln an die A 61 angebunden (Foto). Mit dem Bau des Verbindungsstücks zur Autobahn Richtung Süden soll bald begonnen werden. Foto: Vollrath
Zurzeit werden die Ausschreibungs- unterlagen erstellt", erklärte Jürgen Gest vom Autobahnamt Montabaur des Landesbetriebs Mobilität, der für die Arbeiten zuständig ist. So schnell wie möglich sollen die Arbeiten abgeschlossen werden. Im kommenden Jahr werden das zweite Teilstück der Autobahnunterführung und die Straßenbauarbeiten fertiggestellt sein", sagte Jürgen Gest.
  Als Kosten für das Projekt sind rund 2,5 Millionen Euro veranschlagt. Die Gemeinde Grafschaft bemüht sich bereits seit langer Zeit um den zweiten Anschluss an die A 61. Vor allem, um den Innovationspark Rheinland besser an den Verkehr über die Autobahn anzubinden. Erreicht werden sollen dadurch auch ein schlüssiges Verkehrskonzept der kurzen Wege und eine weitere Voraussetzung für die Ansiedlung weiterer und großer Betriebe im Innovationspark.
  Das Baurecht für die neue Anschlussstelle besteht seit Mitte 2000. Die Entwürfe für den Ausbau des neuen Autobahnanschlusses liegen bereits seit geraumer Zeit in den Schubladen des Autobahnplanungsamtes Montabaur. Demnach sind unter anderem zwei Parallelspuren in einer Gesamtstraßenlänge von rund 500 Metern vorgesehen. Eine der Verbindungsspangen führt dabei über die A 61.
  Die Erfahrungen, wie in der Grafschaft gebaut werden muss, sammelte das Auto- bahnplanungsamt bereits vor Jahren mit der ersten Anschlussstelle, die die Verbindung in Richtung Köln sicherstellte. Die Baukosten beliefen sich damals auf insgesamt rund 5,4 Millionen Euro. Horst Bach

Quelle: Rheinzeitung vom 17.04.2007


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