Erstes Gebäude im IPR eröffnet

Investor Hartmut Veit Büchner präsentierte Gästen aus Politik und Wirtschaft das "HDAI"-Haus im Innovationspark Rheinland

Im Novembervergangenen Jahres rückten Arbeiter im Grafschafter Innovationspark Rheinland an, um mit dem Bau des ersten Gebäudes zu beginnen. Gestern wurde es offiziell eingeweiht.

GRAFSCHAFT. Das erste Gebäude im Innovationspark Rheinland (IPR) bei Ringen­Beller ist gestern eingeweiht worden. Der Euskirchener Investor Hartmut Veit Büchner präsentierte zahlreichen Gästen aus Politik und Wirtschaft das so genannte HDAI (Haus der Architekten und Ingenieure), das noch zu einem der zentralen Projekte des Bonn-Berlin-Ausgleichs zählt. In dem dreistöckigen Gebäude in der Joseph von Fraunhofer Straße 2, das sich über drei Etagen erstreckt und etwa 330 Quadratmeter Büroraum bietet, hat Büchner sein Ingenieurbüro für Hoch­ und Tiefbau eingerichtet.


Rund 330 Quadratmeter Büroraum bietet das "HDAI"-Haus bei Ringen-Beller. Gestern wurde das Gebäude seiner Bestimmung übergeben.
Foto: Vollrath

Neben seinem Spezialgebiet Projektmanagement rückt die Gebäudeenergieberatung immer mehr in den Mittelpunkt seiner Tätigkeit. Büchner selbst ließ eine Photovoltaik-Anlage auf dem Dach des Gebäudes installieren.
  Landrat Jürgen Pföhler nannte die Eröffnung den "Anfang einer Epoche". Auf einem "Premium-Standort" werde es nach diesem Startschuss gewiss bald neue Investoren in die Grafschaft ziehen. Bürgermeister Achim Juchem überreichte ein Wappen der Gemeinde Grafschaft und sagte, dass er seit seinem Amtsantritt die Ansiedlung von Investoren im Innovationspark Rheinland zur Chefsache gemacht habe. Juchem wies darauf bin, dass bereits vier weitere Investoren lln Park bauen. Seiner Ansicht nach können nach dem "Leuchtturmprojekt" von Hartmut Veit Büchner weitere Interessenten gefunden werden. Von der Autobahn aus, so Juchem, sei die blaue Beleuchtung des Hauses jedenfalls bestens auszumachen. Als Glücksbringer erschien Schornsteinfegermeister Karl-Josef Koll in Arbeitskluft, und bei strahlendem Sonnenschein, feinen Häppchen und einem weiten Blick über die Grafschaft sah alles so aus, als stehe dem Projekt Innovationspark Rheinland nach langer Durststrecke nun eine Zeit des Aufschwungs bevor. Ab 2004 waren die 22 Hektar des Innovationsparks Grafschaft zwar voll erschlossen, Investoren ließen aber erst einmal auf sich warten. (sm)

Quelle: Rheinzeitung vom 22.09.2006


  Zurück