Kinder werben mit Trommeln und "Müllkindern" für ihre Rechte

Ringen. Mit einem Marsch mit Liedern und Bannern vom Rathaus zum Kreuzerfeld haben Grafschafter Kindergarten- und Schulkinder den Aktionstag zum Tag der Kinderrechte begonnen. Christina Noack vom Kinder- und Jugendförderverein Grafschaft moderierte ein abwechslungsreiches Programm zum Thema "Kinderrecht auf Gesundheit", durch das sich als roter Faden der Leitsatz "Kinder haben was zu sagen" zog. Unter großem Beifall wurden unter anderem die "Müllkinder" enthüllt, die in den vergangenen Wochen unter der Anleitung von Bernadette Heeb-Klöckner von Kindern gebastelt worden waren. Aus Milchtüten, Konservendosen, Joghurtbechern, Pappschachteln und Staubsaugerschläuchen hatten die Kinder die kunterbunten Müllfiguren erschaffen, die darauf hinwiesen, dass es Kinder auf der Welt gibt, die auf Müll und von Müll leben und die vom Recht auf Gesundheit nur träumen können. In.roten T­Shirts eroberten Leimersdorfer Grundschüler die Bühne und berichteten, wie sie die beiden großen Banner mit Motiven zum Thema Gesundheit gestaltet hatten, die am Rathaus und am Bürgerhaus viel Beachtung fanden. Für Begeisterung sorgten ein Trommel-Auftritt von Ringener Kindergartenkindern und Gelsdorfer Grundschülern, die gemeinsam gesungenen Lieder "Kinder haben Rechte" und "Starke Kinder", eine Entspannungsübung von Gelsdorfer Schülern und ein Bewegungslied der Grundschule Leimersdorf, bei dem auch die Kinder im Saal aktiv wurden.
ors Foto: Sissi Melchiors

Quelle: Rheinzeitung vom 22.09.2011


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