Anlieger können früh planen
Ortsbeirat Ringen legte Prioritätenliste für Straßenausbau bis 2010 fest
GRAFSCHAFT. In seiner jüngsten Ortsbeiratssitzung beschloss der Ringener Ortsbeirat eine Prioritätenliste für den Ausbau örtlicher Straßen. Dabei bemühte sich Ortsvorsteher Toni Palm, auf die Wünsche der Anlieger einzugehen. Wenngleich dies nicht in jedem Fall machbar war.
  So soll im "Achterbach" eine beidseitige Bebauung die Kosten für die Eigentümer senken. In der Bahnhofstraße befürwortet der Ortsbeirat den Ausbau eines Teilstücks ab 2008. In Beller soll die Bäumchenstraße zwischen 2007 und 2009 teilerneuert werden. Zunächst wird jedoch per Kamerafahrt geprüft, ob der Kanal ausgebessert werden muss. Besteht ein Bedarf, sollen Ausbau und Kanalerneuerung verknüpft werden.
  Die Weidgenstraße und die Ziemesgartenstraße empfiehlt der Ortsbeirat für einen Ausbau 2008 bis 2010. "Für eine Instandsetzung der Fahrbahndecke im Dünnschichtverfahren fehlt der notwendige Unterbau", so Ortsvorsteher. In einem schlechten Zustand präsentierte sich bei der Ortsbegehung die Zweigstraße. Auch die Beleuchtung ist unzureichend. Bis 2010 soll sich die Zweigstraße in jeder Beziehung in einem besseren Licht für Bewohner und Gäste präsentieren.
  Im Bölinger Eichenweg ist für 2007 von der EVM eine Erneuerung der Wasserleitung geplant. Der eigentliche Straßenausbau soll aber erst später erfolgen. Noch keinen Bedarf für eine Erneuerung sieht der Ortsbeirat im Wiesenweg in Bölingen. Womit das Gremium auf einer Linie mit den Grundstückseigentümern liegt. "Auf der Helten" sind die Bewohner ebenfalls gegen einen baldigen Ausbau. Hier wird erst beraten und entschieden, wenn klar ist, ob die Betonfalzrohre ausgetauscht werden müssen. Der Ausbau der Elligstraße, die keine Durchfahrtsstraße ist, soll verschoben werden. Auch im Bereich Seeliger Hof sieht der Ortsbeirat noch keinen Bedarf. Die Sackgasse ist in einem guten Zustand, meinen die Kommunalpolitiker.
  Für eine vorgezogene Baumaßnahme plädiert man dagegen" Im Eichenweg". Auch vor dem Hintergrund der Straßenbeleuchtung. Auf einer Länge von 180 Metern gibt es exakt zwei Laternen.    (sm)
Quelle: Rheinzeitung vom 26.02.2005
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