Erstes Richtfest im IPR

Innovationspark Rheinland:
Haus für Architekten und Ingenieure ist im Sommer bezugsfertig

Im Innovationspark Rheinland (IPR) in Grafschaft-Ringen hat sich einiges getan: Im Herbst 2005 wurde dort mit den Arbeiten für das dreistöckige Bürogebäude des ersten Investors, Diplomingenieur Hartmut Veit Büchner, begonnen. In dem Haus sollen sich Architekten und Ingenieure aller Fachrichtungen ansiedeln. Gestern wurde Richtfest gefeiert.
  GRAFSCHAFT. Diplomingenieur Hartmut Veit Büchner war gestern deutlich anzumerken, dass er stolz ist auf das Bürogebäude, das in den vergangenen Monaten im IPR auf eine stattliche Höhe von 9,30 Metern gewachsen ist. Und das kann er auch sein ­ denn die Gäste, die zum Richtfest erschienen, schauten sich die noch unverputzten Räume genau an. Und was sie sahen, gefiel.   
  Büchner, der das oberste Stockwerk mit seinem Ingenieurbüro selbst in Beschlag nehmen wird, möchte die beiden anderen Etagen seines Hauses an Architekten und Ingenieure vermieten. Thomas Wehmeier, Leiter des Berliner Ingenieurbüros "Achs-Plan", bekundete nach einem Rundgang reges Interesse: " Schönes Gebäude, guter Standort. Die ideale Schnittstelle zum Rhein-Ruhr-Gebiet."


Erstes Richtfest im Grafschafter Innovationspark
Bel Kaiserwetter wurde gestern Richtfest Im Innovationspark Rheinland (lPR) In Grafschaft-Ringen gefeiert. Diplomingenieur Hartrnut Veit Büchner Ist der erste Investor im IPR. In sein drelstöckiges Gebäude, das Im Sommer bezugsfertig Ist, sollen Architekten und Ingenieure ziehen. Neben zahlreichen Gästen feierten mit ihm Grafschafts Bürgermeister Achim Juchem. Büchners Ehefrau Silvia und Landrat Jürgen Pföhler. Foto: Vollrath/Gausmann

  Landrat Jürgen Pföhler hob in seiner Rede hervor, dass "die Ansiedlung des ersten Investors Signalfunktion hat. Wir haben bei der Firmenansiedlung langen Atem bewiesen und werden diesen angesichts der bundesweiten Wirtschaftslage auch in Zukunft brauchen. Ich bin jedoch überzeugt davon, dass sich Qualität mit der Zeit durchsetzt."
  Dass Büchner knapp 600 000 Euro investiert und zehn Arbeitsplätze schafft, lobte Pföhler ebenfalls. Und er erwähnte, dass die Baugenehmigung in nur 32 Stunden nach Antragseingang erteilt worden sei. "Das ist eine Vorzugsbehandlung, die jeder erhält, der sich im IPR ansiedelt", so der Landrat. Grafschafts Bürgermeister Achim Juchem verglich das Gebäude mit einem Leuchtturm. "Mit Beginn der Bautätigkeit hat man deutlich gemerkt, dass viele Autofahrer in den Innovationspark einbogen, um sich näher darüber zu informieren, was dort eigentlich gebaut wird. Doch nicht nur das: Auch die architektonische Umsetzung ist sehr interessant. Es ist einfach ein tolles Objekt."
  Zu guter Letzt kam Büchner selbst noch einmal zu Wort: "Das HDAI, also das Haus der Architekten und Ingenieure, versteht sich als Netzwerk von Bauspezialisten, die das Ziel verfolgen, jedem Bauherrn höchstmögliche Kompetenzen zur Verfügung zu stellen" (sto)

 
I m  D e t a i l
Haus für Architekten und Ingenieure
Das würfelförmige Gebäude an der Joseph-von-Fraunhofer­straße 2 im Innovationspark Rheinland hat eine Höhe von rund 9,30 Metern. Die drei Stockwerke verfügen jeweils über eine Fläche von 110 Quadratmetern. In das oberste Stockwerk will der Investor, Hartmann Veit Büchner, mit seinem Ingenieurbüro ziehen. Die beiden weiteren Etagen möchte er an Architekten und Ingenieure aller Richtungen vermieten. Deshalb heißt das Haus auch "HDAI", also Haus der Architekten und Ingenieure. Gebaut wurde auf einem rund 1 600 Quadratmeter großen Grundstück, die Außen­maße des Gebäudes haben eine Länge von 12x12,40 Me­tern. Es werden knapp 600 000 Euro investiert. Begonnen wurde mit den Bauarbeiten im November 2005, im Juni dieses Jahres werden die Räume bezugsfertig sein. (sto)

Quelle: Rheinzeitung vom 23.03.2006


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