Pfadfinder auf Abenteuerreise

Ringener Stamm Galileo Galilei im Sommerlager

RINGEN. Insgesamt 43 Pfadfinder des Ringener Stammes Galileo Galilei verbrachten vor kurzem ihr Sommerlager im österreichischen Pfadfinderdorf Zellhof rund 20 Kilometer nördlich von Salzburg. In den Sommermonaten sind hier ständig etwa 1000 Pfadfinder aus aller Herren Länder anzutreffen. Petrus muss wohl ein Pfadfinder gewesen sein, denn während in der Eitel zahlreiche Niederschläge und nur mäßige Temperaturen den Sommer bestimmten, hatten die Ringener Pfadfinder Glück und verlebten heiße Tage in ihrem Sommerlager. Die Hauptattraktion der ersten Tage war dabei das Baden in einem See, der keine 100 Meter von den Zelten entfernt war. Auch eine Kanutour stand auf dem Programm. Neben dem Badevergnügen bot der Platz noch zahlreiche weitere Abwechslungen. Ganz oben stand natürlich das Kennenlernen anderen Pfadfinder. Aus diesem Grund zogen immer wieder kleine Gruppen über den Platz und fragten die "Nachbarn" nach deren Herkunft, Anzahl der Teilnehmer oder nach dem Namen des Stammes. Gegenseitige Einladungen zum Essen folgten. Adressen wurden ebenso ausgetauscht, wie selbstgeknüpfte Halstuchknoten und Freundschaftsbändchen. Höhepunkt der Woche war der internationale Abend auf dem Zellhofer "Dorfplatz". Zahlreiche Stämme trafen sich zum gemeinsamen Abendessen. Jeder brachte ein landestypisches Gericht mit, so dass schließlich ein bunt gemischtes Buffet aufgebaut war. Die schöne Umgebung des Voralpenlandes lud auch zu Ausflügen ein. Alle Ringener besuchten die Mozartstadt Salzburg und waren von der Atmosphäre der Stadt begeistert. Der ganz in der Nähe des Zeltplatzes gelegene Ort Schleedorf bot an einem der wenigen Regentage Abwechslung. Neben einem Naturkundemuseum hatten viele Bauernhöfe und Handwerksbetriebe ihre Tore geöffnet. Dies war das sechste Sommerlager des Ringener Pfadfinderstamms im europäischen Ausland. Neben dem Ziel "über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen", fördert ein solches Lager auch das soziale Miteinander innerhalb des Stammes.

Quelle: Rheinzeitung vom 23.08.2005


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