W e i b e r d o n n e r s t a g  2 0 0 6

Mozarts Schwestern feierten auf der Grafschaft ausgelassen den Weiberdonnerstag
Wenn die "Kleine Nachtmusik" auf der Trompete gespielt wird und sich Mozart gleich über fünf entzückende Schwestern freuen darf - dann, ja dann, ist Karneval im Land. In Bölingen auf der Grafschaft jedenfalls feierte man am Weiberdonnerstag mit viel Humor und Stilbewusstsein den 250. Geburtstag des Komponisten. Ob in klassischer Möhnentracht oder im ausgefallnen WM-Kostüm: Die jecken Wiever aus dem Kreis Ahrweiler zogen gestern von Schuld bis Rolandswerth durch die Straßen, um mit Trommeln und Tamtam die tollen Tage einzuläuten. Foto: Vollrath


RINGEN: Der Grafschafter Bürgermeister Achim Juchem hatte gestern keine Chance: Als die Bengener Möhnen um Marlene Grut das Rathaus stürmten, ergaben sich die Verteidigungstruppen gleich dem Charme der jecken Weiber. Zur Erinnerung wurde außerdem allen Tollitäten und Jecken, die vorbeischauten, ein Button "Rathaussturm 2006" überreicht. (ca)


BÖLlNGEN: Obermöhn Marianne Hecker winkte strahlend vom Stammwagen der Möhnen, knuffige Schneemänner und edle Mozartfans hatte sie im Gefolge. Die Junggesellen zogen mit als echte Fußballfans, die Altgesellen gaben an der längsten rollenden Theke der Grafschaft kühle Blonde aus und die Bölinger Hexen winkten als vergnügte Pippi-Langstrumpf-Bande. Prinzessin Margret I. sowie die 20-jährigen "Wendböggele" reihten sich ebenfalls in den Bölinger Zug ein. (sm)

Quelle: Rheinzeitung vom 24.02.2006


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