Pappelstadion soll Jung und Alt locken

Ortsbeirat Ringen: Projekt soll Freizeiteinrichtung für Region werden

Investitionen für Kinder und Jugendliche standen im Mittelpunkt der jüngsten Ortsbeiratssitzung in Ringen. Den Sachverstand der künftigen Nutzer haben die Kommunalpolitiker in ihre Überlegungen einbezogen.

Ringen. Das Pappelstadion in Ringen und das Gelände drum herum bieten einen idealen Raum für ein neues Freizeitzentrum. Davon ist auf jeden Fall der Ortsbeirat Ringen überzeugt.
  "Vor allem würde das auch dem Kinder- und Jugendförderverein, der viele Ferienfreizeiten anbietet, zugute kommen", befand Ortsvorsteher Anton Palm während der jüngsten Sitzung. Auch unter dem Aspekt, dass die Grundschule Ringen als Standort für die Ganztagsschule in der Grafschaft in Betracht kommen könnte, sprach sich der Ortsbeirat vorsorglich dafür aus, dass "die Planung zügig durchgeführt wird". Die Gemeinde wird nun gebeten, für das Projekt entsprechende Mittel in den Haushalt 2011 und 2012 einzustellen.
  Bereits in den vergangenen Jahren befassten sich die Ringener Kommunalpolitiker immer wieder mit der Neugestaltung des Pappelstadions. Mit Erfolg: So wurden bereits vor geraumer Zeit zwei Fußballtore auf dem Bolzplatz aufgestellt. Zuletzt konnten ein Ballfangzaun in Richtung Sprunggrube platziert und eine Beachvolleyball-Anlage in die Planungen aufgenommen werden.
  Die Idee, wie das Pappelstadion formschön ausgebaut werden könnte, hatten übrigens bereits die Jungen und Mädchen aus der vierten Klassenstufe der Grundschule Ringen vor rund zwei Jahren. Mit dem Projekt "CyberVillage Grafschaft" des Kinder- und Jugendfördervereins Grafschaf hatten die Kinder ihre Vorstellungen im kleinen Maßstab schon einmal umgesetzt und dabei beim Dorfemeuerungswettbewerb des Landes den zweiten Platz belegt. Mit einer Laufbahn rund um das Pappelstadion und einem Modell einer Umkleidekabine sollte demnach das Pappelstadion auch fit für Bundesjugendspiele gemacht werden.
  "Die geplante Baumaßnahme, bei der auch eine 300 Meter lange Laufbahn vorgesehen ist, ist für die Grundschule Ringen hinsichtlich des Schulsports von sehr großer Bedeutung", hielt dazu Ortsvorsteher Palm fest. Einstimmig sprach sich der Ortsbeirat dafür aus, die Verwaltung zu bitten, die Grundschule Ringen in die Planungen für das Zukünftige mit einzubeziehen. Sicher ist sich der Ortsbeirat, dass eine neue Sport- und Freizeitanlage am Pappelstadion Jugendliche und Erwachsene aus den Ortsbezirken ansprechen wird. Bei der Beantragung von öffentlichen Finanzierungshilfen, so das Gremium, solle aber auch auf die zu erwartende Nutzung der Anlage durch Bürger aus den Nachbarorten hingewiesen werden. (hb)

Quelle: Rheinzeitung vom 27.08.2010


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