Innovationspark in Ringen wächst

Sieben neue Betriebe siedeln sich neben der Autobahn an
Direkte Vermarktung durch die Gemeinde zeigt positive Wirkung

Viele Jahre lang zeigte sich der Innovationspark Ringen eher trostlos als Gewerbefläche ohne Gewerbe. Doch seit einiger Zeit tut sich immer mehr auf dem Gelände neben der Autobahn 61. Sieben neue Gewerbeansiedlungen genehmigte der Gemeinderat jetzt für den IPR.
  GRAFSCHAFT. In seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause hat der Gemeinderat Grafschaft insgesamt neun Neuansiedlungen für Gewerbebetriebe zugestimmt. Mit einer Gesamtfläche von rund 46 000 Quadratmetern entfielen 30 000 Quadratmeter auf den Gewerbepark Gelsdorf und 16000 Quadratmeter mit sieben Unternehmensansiedlungen auf den Innovationspark Rheinland (IPR). Entgegen weitläufigen Meinungen hat somit der IPR eine positive Entwicklung erfahren.
 


Noch gibt es sie nur in der Planugsskizze, aber bald stehen sie schon am
Eingang zum Innovationspark Rheinland: Das Gebäude der Raiffeisenbank
mit zweigeschossigem Büro und Praxistrakt.



  Damit wird der Gewerbestandort Grafschaft immer mehr zum Aushängeschild für den Kreis Ahrweiler. Mit rund 80 Firmen und rund 1700 Beschäftigten ist der Gewerbepark Gelsdorf fast vollständig besiedelt. Darüber hinaus ist eine positive Entwicklung des Innovationsparks (IPR) in Grafschaft­Ringen unverkennbar. Nachdem die zunächst angestrebten überörtlichen Vermarktungsaktivitäten durch externe Beauftrage unter Bereitstellung von Bundes- und Kreismitteln ohne sichtbaren Erfolg blieben, beschloss der Gemeinderat Grafschaft die Vermarktung unmittelbar durch die Wirtschaftsförderer der Verwaltung selbst in die Hand zu nehmen. Und dies mit großem Erfolg.
  So konnten bis zum Jahresende 2006 die ersten fünf Unternehmen vom Ringener Standort überzeugt werden. Aber auch im Jahr 2007 setzt sich die positive Entwicklung weiter fort, wie Bürgermeister Achim Juchem jetzt feststellen konnte. Achim Juchem und Büroleiter Egon Mohr sind direkte Ansprechpartner für Interessenten und sehen die Vermarktung des IPR mit höchster Prioritätsstufe.
  Sie äußern sich sehr zufrieden und sehen auch zukünftig weiteres Ansiedlungspotenzial. "Wir liegen mit unserer Vermarktungsstrategie genau richtig, was nicht zuletzt auf die hervorragenden Rahmenbedingungen dieses Premiumstandortes zurückzuführen ist", erklärt Juchem. Beide sind davon überzeugt, dass mit der Anbindung an die A 61 und die A 573 der IPR einzigartig in dieser Region ist. "Wirtschaftsminister und Verkehrsminister Hendrik Hering hat mit seiner Entscheidung, noch im zweiten Halbjahr 2007 mit dem Bau der letzten fehlenden Autobahnanbindungsachsen zu beginnen, der Vermarktung zusätzlich einen entscheidenden Impuls beschert", so Juchem weiter.
  Derzeit sind die Erdarbeiten für die Errichtung des Bankgebäudes der Raiffeisenbank Grafschaft-Wachtberg eG und eines Büro- und Praxisgebäudes im Eingangsbereich vom IPR voll im Gang. Die Raiffeisenbank wird ihren Stammsitz von Grafschaft-Oeverich sowie einen Teil der Verwaltung aus Wachtberg-Berkum in den Ringener IPR verlegen. Die Geschäftsstelle auf der Heppinger Straße wird ebenfalls in das neue attraktive Gebäude einziehen. Das Büro- und Praxisgebäude steht noch potenziellen Mietinteressenten zur Verfügung. (ckk)
  Die Wirtschaftsförderung der Gemeinde Grafschaft ist für neue Unternehmen jederzeit ansprechbar unter Tel. 02641/800 790 oder 0178/880 07 10 sowie per E­Mail: achim.juchem@gemeinde-grafschaft.de und egon.mohr@gemeinde-grafschaft.de. Weitere Informationen sind auch erhältlich unter www.gemeinde-grafschaft.de mit Links zu den Seiten des Gewerbeparks Gelsdorf und des Innovationsparks Rheinland.

Quelle: Rheinzeitung vom 28.07.2007


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