Neuer A 61 - Anschluss ist bald fertig

Die Arbeiten zu dem 2,5 Milionen Euro teuren Bauwerk bei Ringen sollen noch in diesem Jahr abgeschlossen werden

So wie es derzeit aussieht, haben Autofahrer die größten Verkehrsbehinderungen auf der A 61 bei Ringen hinter sich.
GRAFSCHAFT / AHRKREIS. Der Verkehr auf der A 61 zwischen dem Meckenheimer Kreuz und Grafschaft-Ringen soll auch in Fahrtrichtung Koblenz bald wieder normal verlaufen. Das versichert das Autobahnplanungsamt Montabaur.


So gut wie fertig: die Arbeiten für die Unterführung der A 61 bei Ringen.
Foto: Vollrath

  "Die Arbeiten liegen im Zeitplan. Die gesamte Baumaßnahme für den neuen Autobahnanschluss in Fahrtrichtung Koblenz wird bis Ende 2008 fertiggestellt sein", erklärte Jürgen Gest, Leiter des Autobahnplanungsamtes Montabaur. Der Bau des neuen Autobahnanschlusses von Ringen aus in Richtung Koblenz schreitet zügig voran, und das Bauwerk nimmt konkrete Formen an.
  Anschlussrampe im Bau
  
In Höhe der Anschlussstelle Bad Neuenahr wird momentan der zweite von drei Bauabschnitten zur Herstellung einer Unterführung der Autobahn fertiggestellt. Parallel dazu werden derzeit die Erd- und Straßenbauarbeiten für die Anschlussrampe zur Autobahn durchgeführt. Abgeschlossen sind dagegen bereits die Fahrbahnarbeiten in Fahrtrichtung Köln. Zu einer E inengung in Fahrtrichtung Koblenz soll es lediglich beim Bau der Anschlussrampe Ringen bis Jahresende kommen. In diesem Abschnitt muss eine Strecke der jetzigen Abbiegespur von der A 61 auf die A 573 erneuert erden. Die Restarbeiten an dem neuen Brückenbauwerk unterhalb der Autobahn 61 sollen ebenfalls bis Mitte November beendet sein. Nach der Fertigstellung der Brückenbauarbeiten soll dann auch der Straßenbaukörper im Bereich der Verzö­ gerungsspur von der A 61 kommend in Fahrtrichtung Bad Neuenahr-Ahrweiler hergestellt werden. Geht es nach dem Willen der Planer, so werden danach die Oberbauarbeiten auf der bereits hergestellten Rampe für den Anschluss der Landesstraße 79 an die Autobahn 61 in Fahrtrichtung Koblenz gebaut. Die Entwürfe für den Ausbau des neuen Autobahnanschlusses mit einer Gesamtstraßenlänge von rund 500 Metern und einer rund 5,50 Meter hohe Unterführung lagerten schon seit vielen Jahren in den Schubladen des Autobahnplanungsamtes Montabaur. Das Baurecht für die neue Anschlussstelle, deren Baukosten sich auf rund 2,5 Millio­nen Euro belaufen, wurde bereits Mitte 2000 erteilt.
  Innovationspark anbinden
  Die Erfahrungen, wie in der Grafschaft gebaut werden muss, sammelte das Autobahnplanungsamt schon Jahre zuvor mit der ersten Anschlussstelle, die die Verbindung in Richtung Köln sicherstellte. Die Baukosten beliefen sich damals auf insgesamt rund 5,4 Millionen Euro. Mit der Fertigstellung des Autobahnanschlusses in Ringen wird auch die noch fehlende Anbindung des Technologieparks Grafschaft-Ringen an die Fahrtrichtung Koblenz der A 61 realisiert. Die Gemeinde Grafschaft bemüht sich bereits seit langer Zeit um den zweiten Anschluss an die A 61. Vor allem, um den Innovationspark Rheinland besser an den Verkehr über die Autobahn anzubinden. (hb)

Quelle: Rheinzeitung vom 29.10.2008


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