Gewaltprävention an der Grundschule

Projekt in Ringen bindet Eltern ein

RINGEN. Mit Vorträgen hat das Kollegium der Ringener Grundschule die Eltern der Klassen 1 bis 4 über das Projekt "Gewaltfreie Schule" informiert. Um das Gelingen zu gewährleisten, wurden die Eltern zur Mitarbeit und Mithilfe aufgerufen.
  Dieses Programm wird bereits an vielen Schulen erfolgreich eingesetzt. Die Erfahrung zeigt, dass es dazu beiträgt, gewalttätiges Verhalten einzudämmen. Hauptziel ist, sowohl offene körperliche wie verbale Attacken als auch soziale Isolation zu verhindern.
  Mit Gewalt an Mitschülern sind alle negativen Handlungen gemeint wie zum Beispiel Drohen, Spotten, Hänseln; Beschimpfen, Beleidigen und Abwerten oder Ausschließen aus der Gruppe. Aber natürlich auch Schlagen, Treten, Stoßen, Kneifen, Festhalten oder schmutzige Gesten, abwertende Blicke und das Nichtbeachten der Wünsche und Vorschläge des Schülers. Wichtig ist, dass negatives Verhalten konsequent gestoppt wird.
  Die Lehrer der Ringener Grundschule wollen eine Umgebung schaffen, in der Anteilnahme und Engagement der Erwachsenen vorherrschen. Kinder, die geplagt werden, brauchen den besonderen Schutz der Erwachsenen, und Regelverletzungen müssen geahndet werden.
  In der Diskussion mit den Eltern kam deutlich zum Ausdruck, dass sie das Programm der Schule zu ihrem Anliegen machen wollen, um das gemeinsame Ziel - eine gewaltfreie Schule - zu erreichen. (sm)

Quelle: Rheinzeitung vom 29.11.2007


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