Trägergemeinschaft hat neue Führung

Unterstützer des Ringener Bürgerhauses wählen
Toni Palm zum Nachfolger von Alfred Kleimann

GRAFSCHAFT. Die Trägergemeinschaft Bürgerhaus Ringen hat einen neuen Vorstand: Toni Palm löste Alfred Kleimann als Vorsitzenden ab. Der Leimersdorfer Günther Armbruster wurde zum stellvertretenden Vorsitzenden gewählt. Die Rotation im Vorstand soll nun ein Ende haben.
  Rückblick: Ringen hat seit etwas mehr als zwei Jahren eine Trägergemeinschaft Bürgerhaus. Unter der Leitung von Ortsvorsteher Toni Palm wurde seinerzeit in der Ringener Grundschule der Verein aus der Taufe gehoben. 46 Bürger bekundeten Ende Februar 2005 Interesse an der Gemeinschaft, sieben Gründungsmitglieder unterzeichneten schließlich die " Vereinsbibel", die die Ziele und die Aufgaben der Trägergemeinschaft festlegt - unter anderem auch eine Wahlperiode von drei Jahren. In der "Führungsetage" herrschte jedoch nicht immer Ruhe und Gelassenheit. Es gab vorzeitige Amtsniederlegungen. Zuerst zogen sich der damalige stellvertretende Vorsitzende Ralf Klein und Schriftführerin Christina Unland aus dem Vorstand zurück. Jüngst erklärten der Vorsitzende Alfred Kleimann und Schatzmeister Alfred Pohl ihren Rücktritt. Nun wurden die Mitglieder der Trägergemeinschaft erneut zur Wahlurne gebeten.


Der neue Vorstand (von links): Hallenwart Andreas Briese, Schriftführer Horst Bach, Vorsitzender Toni Palm, stellvertre­tender Vorsitzender Günther Armbruster, Kassiererin Annette Fuchs.
Foto: Vollrath

  Neben Palm und Armbruster engagiert sich nach dem Votum der Mitglieder Horst Bach als Schriftführer, Kassiererin ist Annette Fuchs, als Hallenwart wurde Andreas Briese benannt. Zu Kassenprüfern bestimmten die Mitglieder Lothar Barth und Alfred Kleimann. "Unser Schatzmeister Alfred Pohl und ich als Vorsitzender haben unsere Vorstandsposten zur Verfügung gestellt. Der Gesamtvorstand hat sich daraufhin zu einer kompletten Neuwahl entschieden", erklärte Alfred Kleimann der Mitgliederversammlung. "Wäre heute nur eine Ergänzungswahl durchgeführt worden, so hätte die Mitgliederversammlung turnusmäßig im kommenden Jahr den gesamten Vorstand neu wählen müssen. Genau dies sollte durch diese Wahl vermieden werden."
  Als Gründe für seinen Rücktritt nannte Kleimann berufliche und gesundheitliche Faktoren: "Um Gerüchte erst gar nicht aufkommen zu lassen: Zwischen mir und den anderen Vorstandsmitgliedern ist es nie zu Schwierigkeiten gekommen. Meinungsverschiedenheiten wurden immer vernünftig ausdiskutiert." (tf)

Quelle: Rheinzeitung vom 30.03.2007


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