Bölinger Sänger begeisterten

Herbstkonzert kam beim Publikum an - Bilder untermalten die Musik

RINGEN. Ein mitreißendes Herbstkonzert erlebte das Publikum im Ringener Bürgerhaus am Samstagabend. Der Vorsitzende des MGV Bölinger Liederkranz, Klaus Palm, hieß die Zuhörer in dem rot-golden ausgeleuchteten Saal willkommen.
  Der Chor eröffnete das Konzert mit einem wunderschönen Vortrag der "Landkennung" des norwegischen Komponisten Edvard Grieg. Unter der Leitung von Chordirektor Hans-Albert Jahn, begleitet am Flügel von Ingo Jahn, zeigten sich die Sänger schon zum Auftakt in Bestform.


Beim Herbstkonzert im Ringener Bürgerhaus bewiesen die Sänger des Bölinger Liederkranzes, dass sie über ein breites Repertoire verfügen. Foto: Vollrath
Zart und stark, voll und dennoch leicht erklangen die Melodien - wobei sie noch durch eindrucksvolle Bilder von Gletschern und brausenden Wassern auf einer großen Projektionswand stimmig untermalt wurden. Dem Thema "Lieder der Welt" war der erste Teil des Abends gewidmet. Tenor Horst-Peter Kujaht führte kenntnisreich durch diesen Abschnitt der Aufführung. Zunächst kündigte er das "Halleluja" von Gerhard Wind an. Der Chor und die Solisten Ingo Krämer, Peter Kriechel und Robert Görres (alle Bass) zeigten dabei, wie schwungvoll ein Gotteslob ausfallen kann.
  Anschließend lauschte das Publikum mitreißenden Spirituals wie "Were you there" mit Tenor Hans-Alfons Klodner oder "All night, all day", dem Lied mit der tröstlichen Botschaft von wachenden Engeln.
  Mit ihrem klaren Sopran überzeugte Olivia Eckhardt bei "Sometimes I feel like a motherless child", Die warmen Töne der Querflöte von Frank Luxem trugen ihre Stimme in schönem Zusammenklang. Robert Görres moderierte den zweiten Teil des Konzerts" der sich um die Jagd- und Herbstzeit drehte. "Wohlauf die Jagd geht frisch und gut" von Hans Lingerhand kam ebenso gut bei den Zuhörern an wie "Auf der Heide blühn die letzten Rosen".
  Das beeindruckend dargebotene Lied "I don't know how to love him" aus dem Musical "Jesus Christ Superstar" von Andrew Lloyd Webber erwies sich als weiterer Glanzpunkt des Abends.
  Chorleiter Hans-Albert Jahn und Ingo Jahn wechselten sich am Flügel ab und sorgten mit ihrer einfühlsamen Führung der Sänger für einen unvergesslichen Abend. Zum Abschluss riss das virtuos gesungene "Jerusalem" von Fritz Ihlau die Konzertbesucher zu wahren Beifallsstürmen hin. (sm)

Quelle: Rheinzeitung vom 31.10.2006


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